
Der Begriff Nasenarbeit umfasst einige sehr verschiedene Aufgabenbereiche. Gemeinsam ist allen, dass man die gute Nase des Hundes für seine Zwecke nutzt. Dafür trainiert man nicht den Geruchsinn des Hundes (riechen können alle Hunde von allein), sondern man trainiert, dass der Hund den gewünschten Geruch aufspürt und nicht irgendeinen, wie eine tolle Wildfährte. Jagdhunde werden dafür genutzt Wild aufzustöbern, angeschossene oder erlegte Tiere zu finden. Bei der Polizei werden Hunde zur Rauschgiftsuche, Verbrechersuche u.a. eingesetzt. Bei den Rettungshunden sollen die Hunde vermisste Personen finden.
Grundsätzlich kann man die freie Suche von der Spurensuche und der Fährtenarbeit unterscheiden. Bei der freien Suche wird der Hund in ein bestimmtes Suchgebiet geschickt und sucht dort selbstständig nach verlorenen Gegenständen oder Menschen. Der Hund wird durch zeigen und schicken geleitet, damit er kein Stück des Gebietes auslässt. Zu Hause oder beim Spazierengehen, kann man den Hund Futter oder Spielzeug suchen lassen. Man kann dann später auch andere Gegenstände „verlieren“ und sie sich bringen lassen. Dabei kann man die Größe des Gegenstandes variieren bis hin zum verlorenen Ohrring auf einer Wiese. Bei der Fährtenarbeit wird eine Fährte von Menschen gelegt und diese verfolgt der Hund dann. Dabei werden Winkel und Kreuzungen eingebaut. Im Gegensatz zur Spurensuche wird bei der Fährtenarbeit der Boden verletzt, so dass nicht auf Asphalt gesucht werden kann. Bei der Spurensuche wird ebenfalls eine Spur von einem Menschen gelegt und diese dann vom Hund verfolgt. Die Spurensuche erfolgt von Anfang an auf jedem Bodenbelag, da der Hund die Spur nur anhand des Geruchs verfolgen soll. Eine andere Form der Nasenarbeit ist das Identifizieren von Gegenständen am Geruch. So kann man dem Hund beibringen den Gegenstand zu zeigen, der nach seinem Besitzer riecht oder er soll einen anderen Geruch anzeigen. Der Hund kann auch aus gleichen Gegenständen, den heraussuchen, der nach etwas bestimmten riecht.





